Dance

Cie. Nacera Belaza

Le Cercle

TQW Halle G
TQW Halle G
€ 20/15/10

Fr, 20. / Sa, 21. März, 19.30 Uhr / TQW Halle G
Cie. Nacera Belaza
Le Cercle
(Tanz)
Österreichische Erstaufführung

€20/15/10

Im Anschluss an die Vorstellung am Sa, 21. März, Artist Talk mit Helmut Ploebst.

„Liberating the imagination is at the heart of my research (whatever form it takes).“ Nacera Belaza
Le Cercle ist eine Choreografie aus Sufismus und Breakdance mit nahezu mathematischer Präzision. Die Bewegungen der Tänzer*innen werden von einer amorphen und dennoch strukturierten Kraft wie von einem tiefen und kontinuierlichen Atemzug getragen. Die Praxis von Nacera Belaza verwebt das Erbe traditioneller Formen mit der Abstraktion des zeitgenössischen Tanzes und widersetzt sich jeglichem Versuch der Klassifizierung. In Le Cercle interpretiert Belaza das Motiv einer früheren Choreografie neu, wie ein/e Musiker*in das Thema einer Symphonie weiterentwickelt, indem sie/er vergrabene Varianten herausschält. Le Cercle evoziert ein Gefühl der Freiheit. Die Tänzer*innen stehen wie Silhouetten am Rand eines Lichtkreises und werfen die politische Frage auf, was es bedeutet, sichtbar zu sein.
Choreografie: Nacera Belaza
Sound und Lichtkomposition: Nacera Belaza
Performer*innen: Meriem Bouajaja, Mohammed Ech Charquaouy, Mohamed Ali Djermane, Magdalena Hylak
Sound und Licht: Christophe Renaud

Eine Koproduktion von Nacera Belaza mit Festival de Marseille; MC93 Bobigny – Maison de la Culture de Seine-Saint-Denis; manège, scène nationale-reims; Corp_Real Galway Dance Days & Irish Modern Dance Theatre funded by the Arts Council of Ireland (2017); Moussem Nomadic Arts Centre; La Place de la Danse – CDCN Toulouse / Occitanie; Collectif 12, fabrique d’art et de culture de Mantes-La-Jolie Support Arcadi Île-de-France; Beaumarchais – SACD Residencies Étang des Aulnes.
Mit Unterstützung von Département des Bouches-du-Rhône – Centre départemental de créations en résidence et du Festival de Marseille; MC93 Bobigny – Maison de la Culture de Seine-Saint-Denis; manège, scène nationale-reims; deSingel International Arts Campus; Irish Modern Dance Theatre; Corp_Real Galway Dance Days & Irish Modern Dance Theatre funded by the Arts Council of Ireland (2017); CCN2-Centre chorégraphique national de Grenoble dans le cadre de l’accueil studio.
Nacera Belaza wurde in Algerien geboren und lebt seit ihrem fünften Lebensjahr in Frankreich. Nach ihrem Studium der modernen Literatur an der Université de Reims gründete sie 1989 als Autodidaktin eine Tanzkompanie. Ihre Stücke sind Synästhesien aus Licht, Raum, Zeit, Körper. Die Wiederholung der Geste, deren unendliche Langsamkeit, die Ausdehnung der Zeit spielen in ihrem Schaffen eine wesentliche Rolle. Ihre Arbeiten wurden in Europa präsentiert wie auch in den USA, in Kanada, im Mittelmeerraum und in Afrika, etwa bei so bedeutenden Festivals wie Montpellier Danse, Rencontres Seine-Saint-Denis, Festival d’Avignon, Biennale de la Danse de Lyon oder Tanz im August Berlin. Neben ihrer eigenen künstlerischen Arbeit widmet sich Nacera unterschiedlichen kulturellen Projekten in Marokko und Algerien in der Tanzausbildung wie auch in der Jugendarbeit und ist am Aufbau eines französisch-algerischen Choreograf*innenaustauschs beteiligt.

Veranstalter: Tanzquartier Wien